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Zivilcourage für Kinder |
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„Kids for Kids“
Im Programm „Kids for Kids“ geht es um ein Training in Zivilcourage, in dem Kinder lernen und einüben sollen, wie sie sich gegenseitig in Notsituationen helfen können. Sich für ein anderes Kind einzusetzen, benötigt neben viel Mut aber auch die Einsicht und den Willen, dies zu tun. Gerade in den letzten beiden Punkten kränkeln unsere Kinder. Woran liegt das? Eine Antwort auf diese Frage geben eine Reihe von Längsschnittstudien, die die hohe Gewaltbereitschaft in den Medien wie zum Beispiel im Fernsehen, Radio und neuerdings auch in Computerspielen untersuchten. Das vorläufige Resultat lautet: Gewaltszenen verändern nicht unbedingt und unmittelbar das prosoziale Verhalten unserer Kinder (hier müssen einige Faktoren zusammen kommen), aber eines ist ganz gewiss: Sie stumpfen unsere Kinder für Gewalt - auch im Alltag -langfristig gesehen ab. Die Folge ist eine mangelnde Bereitschaft, sich gegen unsoziales Verhalten stark zu machen, nach dem Motto: „Das kenn ich schon, habe ich schon 1000 Mal im Fernsehen gesehen!“ Hier liegt dringender Handlungsbedarf vor. Das vorliegende Programm ist in drei Phasen unterteilt: ¨ Einfühlphase (Wie geht es Gewaltopfern?) ¨ Möglichkeiten der Hilfestellung ¨ Einübung (strukturiertes Rollenspiel)
Die erste und zweite Phase wird mit Hilfe eines Szene aus dem Film „Das Dschungelbuch“ von W. Disney kindgerecht erarbeitet. In dieser Szene setzt sich der Sohn des Colonel Hathi für Mogli ein und bewirkt so den Einsatz der Elefantenkompanie zum Wohle Moglis. Diese Szene fesselt die Kinder in der Regel, da Musik und Film wie im Kino präsentiert werden. Diesem Beispiele folgend wird nun eine Szene aus dem Alltag aufgegriffen, im Idealfall eine, die ein Kind der Klasse tatsächlich erlebt hat und bereit ist zu schildern. Hier können und sollen neue Ideen der Kinder zum Zuge kommen. Schließlich erfolgt eine Reflexion über generelle Möglichkeiten der Konfliktaustragung. Am Ende erhalten die Kinder eine Urkunde. Das Programm dauert ca. 4 Schulstunden und wird von mir an einem Vormittag durchgeführt.
Sollten Sie noch weitere Fragen haben, scheuen Sie sich bitte nicht mich zu kontaktieren. Auf Wunsch schicke ich Ihnen gerne einen Flyer zu.
Erfahrungsgemäß ist eine Präventionsmaßnahme, die auf den „Symptomträger“ (hier: das gewaltbereite Kind) beschränkt bleibt, nicht sehr viel versprechend: Kinder, die eine hohe Gewaltbereitschaft an den Tag legen, haben für ihr Verhalten Gründe. Und eben diese Gründe („Verstärker“) müssen wir Erwachsenen erfassen, wenn es darum geht, dem Fehlverhalten unserer Kinder konstruktiv entgegenzuwirken. Hier tun sich eine Menge Fragen auf, die Eltern verunsichert. Dies führt uns direkt zum zweiten Teil der Trilogie.
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Für Kinder der 3. und 4. Grundschulklasse |
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Der Trilogie erster Teil |


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mehr Info unter :www.kids-for-kids.info |
